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Ein Spiel zum Vergessen

 

Die Ausgangslage für das Spiel der Sinser Mannschaft am letzten Samstag war vielversprechend. Eine Gruppe von acht Mannschaften lag innerhalb von vier Punkten in der Tabelle. Und mittendrin, der FC Sins. Die Littauer, die auch innerhalb dieser Gruppe, jedoch mit zwei Punkten weniger hinter dem FC Sins platziert waren, stellten sich dann über 90 Minuten als Spielverderber heraus und nahmen dem FC Sins zum Schluss die drei Punkte für den Sieg ab.

 

Gleich zu Beginn zeigten die Sinser ein starkes Spiel und schon nach drei Minuten folgte der erste Schuss aufs Tor. Reto Brügger liess mit seinem Hammerschuss aber nur die Torumrandung erzittern. Ein Anfang war also schon einmal gemacht. Leider musste man im Verlaufe des Abends bald einmal feststellen, dass dies wohl keine erfolgreiche Spielrunde werden sollte und eher der Anfang vom Ende war. Denn diese eine Aktion sollte für den Rest der ersten 45 Minuten die einzige bleiben. Danach spielte sich das Geschehen fast ausschliesslich im Mittelfeld ab, bis Mathias Müller in der 22. Minute sein Gegenüber von den Beinen holte, und dies dummerweise im eigenen Strafraum. Penalty. Dominic Britschgi machte sich bereit, nahm Anlauf und…sah seinen Schuss von Sinser Schlussmann Albert Gashi mit einer sackstarken Parade geblockt. Zwar bewiesen die Sinser bis anhin, dass sie durchaus über schnelle Läufer und ebenso schnelles Passspiel verfügten, konnten diese Stärken in der zerfahrenen Situation im Mittelfeld aber nicht nutzen, um sich damit bis vors Tor oder gar zum Führungstreffer zu kombinieren. Zudem waren sie auch anfällig auf schnelle Konter, so wie der in der 26. Minute, bei dem Michel Britschgi sich den Ball seelenruhig alleine vor dem Sinser Kasten zurecht legen und im Anschluss zum 1:0 einschieben konnte. Nebst dem verschossenen Elfmeter war das auch für das Heimteam die einzige Offensivaktion in der ersten Halbzeit.

 

Abhaken und weitergehen

Ein Satz mit X…mehr konnte man von der gesamten Partie eigentlich nicht sagen, denn auch die zweite Hälfte brachte keine merkenswerte Verbesserung im Sinser Spiel. Was die Gegner können, können wir schon lange, dachte sich kurz nach Wiederbeginn wohl Simon Britschgi, als er – wie zu Beginn der Partie Reto Brügger auf der anderen Seite – das Leder an den Pfosten knallte. Kurz vor Schluss keimte der Kampfgeist der Gästemannschaft wieder ein kleines Bisschen auf, doch sowohl Jerry Würsch, als auch Robin Niederberger scheiterten im Strafraum nach einer schönen Hereingabe von Michael Hohl. In der Folge konnte sich der Sinser Keeper noch einmal in Szene setzen, indem er gegen Simon Britschgi einen kühlen Kopf bewahrte und einen Zwei-Tore-Rückstand verhinderte. Eine Minute vor Ende versuchten alle elf Sinser auf dem Platz, den Ball doch noch irgendwie über die Linie zu würgen, doch dieser Energieanfall kam dann definitiv zu spät und änderte an der Niederlage nichts mehr.
Fast die gesamte Mannschaft zog bei diesem Spiel einen schlechten Tag ein. Fast, weil der Sinser Torhüter Gashi den Sinsern dank seines beherzten Eingreifens mehrere Male einen noch grösseren Rückstand ersparte und sich mit seinen Paraden weitestgehend gute Noten abholte. Für die letzten Meter in der Vorrunde braucht es dann aber doch etwas mehr vom ganzen Team. Die Möglichkeit auf eine Steigerung bietet sich den Sinsern ja bereits am Samstag wieder.

 

FC Sins: Gashi, Stutz Mathis, Niederberger Alex, Niederberger Robin (62. Bertelsen), Brügger, Hohl, Feer (81. Würsch), Fuchs, von Flüe Sandro, Müller (72. Stutz Jann), Gumann

FC Littau: Primus, Kozarac, Deva, Britschgi Michel, Baumann (45. De Jesus), Gilli, Britschgi Dominic, Machado (75. Krasniqi), Ukshini, Britschgi Simon (88. Markovic)

 

Nächstes Spiel: Am Samstag heisst es wieder „Heimspiel“ für die erste Mannschaft. Zu Gast sein wird der momentane Tabellenzweite, der SC Obergeissenstein.
Spielbeginn: Samstag, 21. Oktober, 18 Uhr, Sportanlage Letten, Sins

 

 

Durststrecke beendet

 

Der SC Cham II – dieses Team ist der Sinser Equipe bestens bekannt, denn bereits in der 3. Liga lieferten sich die beiden Mannschaften das ein oder andere hart umkämpfte Duell. Nun also trafen die beiden Aufsteiger zum ersten Mal in der 2. Liga aufeinander und endlich wurde die Sinser Leistung wieder einmal mit einem Sieg belohnt.

 

Los ging das Spiel aber denkbar ungünstig für die Einheimischen, denn nach nicht einmal zehn Minuten lag der Ball schon hinter Neuzugang Albert Gashi im Tor. Kurz zuvor konnte er einen Schuss von Petersen noch abwehren, beim zweiten Versuch des selben Schützen hatte der Sinser Torhüter dann aber das Nachsehen. Das war jedoch noch nicht genug, denn direkt im Anschluss flog ein satter Schuss der Chamer an den Pfosten. Nun hatten die Sinser genug von der Dominanz des SC Cham und kehrten den Spiess um. Nach einer halben Stunde setzte Kapitän Reto Brügger mit seinem scharfen Abschluss ein erstes Zeichen. Gleich darauf gelang Robin Niederberger eine Ballannahme in aussichtsreicher Position leider nur ungenügend und war für den Torhüter leichte Beute. Beim nächsten Angriff scheiterte der Sinser Wirbelwind erneut, diesmal aus spitzem Winkel und mit präzis geschossenem Ball. Aus dieser Aktion ging dann in der 33. Spielminute ein Eckball für den FC Sins hervor. In der Mitte lauernd erwischte der junge Verteidiger Marco Fuchs den Ball und beförderte diesen über die Torlinie zum 1:1 Ausgleich. Mit diesem Resultat ging es dann auch in die Pause.

 

Weitere drei Punkte auf dem Konto

Den Ausgleich hatten sich die Sinser also schon mehr als verdient und jetzt wollten sie natürlich noch mehr. In der 55. Minute glänzte Reto Brügger mit einer hervorragenden Übersicht. Auf der linken Spielfeldseite kämpfte er sich fast bis zur Grundlinie, von wo er einen haargenauen Pass auf den in der Mitte völlig freistehenden Michael Hohl spielte. Letzterer zögerte keine Sekunde und hämmerte das Leder mit einem Volley und dank eines Aufsetzers zum 2:1 in die Maschen. Die erstmalige Führung für die Heimmannschaft an diesem Abend war Tatsache. Die Reaktion der Chamer blieb nicht aus. Mit einem Lattenknaller meldeten sich die Gäste wieder ins Spiel zurück. Nach etwas mehr als einer Stunde hätte Reto Brügger einen weiteren Treffer auf dem Fuss und ein völlig freies Tor vor sich gehabt, doch der Abschluss gelang ihm nicht wunschgemäss und war somit kein Problem für die Chamer Hintermannschaft. In der 68. Minute bewies Robin Niederberger nicht nur ein gutes Auge sondern auch seine Zielgenauigkeit. Einen Freistoss führte er direkt aus und beförderte diesen rechts an der Mauer vorbei, passgenau in die rechte untere Ecke des Chamer Kastens zum 3:1. In der 81. Spielminute schlich sich Alex Niederberger bei einem Standard davon und tauchte plötzlich zum Kopfball wieder im gegnerischen Strafraum auf. Dieser Ball landete aber leider knapp im Aus. Gegen Ende der Partie kamen die Gäste noch einmal auf und hatten es plötzlich ziemlich eilig, schliesslich mussten noch einige Tore her, um nicht ohne Punkte nachhause gehen zu müssen. Mit einem Schuss aus dem Nichts gelang Cakir dann noch der 3:2 Anschlusstreffer, doch zu mehr reichte es den Chamern nicht mehr.
Diese gewonnenen drei Punkte auf dem Sinser Konto tun der Mannschaft sicherlich gut und sie steht in der Tabelle neu auf dem sechsten Zwischenrang.

 

FC Sins: Gashi, Stutz Mathis, Niederberger Alex, Niederberger Robin (86. Stutz Mathis), Brügger, Hohl, Feer, Fuchs, von Flüe Sandro, Müller, Gumann (76. Bertelsen)

SC Cham: Studerus, Good Andri (63. Wipfli), Suter, Grootnibbelink, Walker, Mair Noack, Good Ursin, Lüthi, Imfeld (63. Özdemir), Petersen, Morceli (72. Cakir)

 

Nächstes Spiel: Am nächsten Samstag trifft der FC Sins auswärts auf den FC Littau.
Spielbeginn: Samstag, 14. Oktober, 18 Uhr, Fussballplatz Ruopigen, Littau

 

 

Niederlage trotz Kampfgeist

 

Nicht einmal eine Woche war das letzte Spiel her, da wartete auch schon der wohl grösste Brocken in der Meisterschaft auf den FC Sins. Am vergangenen Samstag reisten die Freiämter mit Sack und Pack nach Aegeri. Mit 16 Punkten aus sieben Spielen hatten sich die Zuger unangefochten an die Spitze der Tabelle gekämpft. Auch ihr Torverhältnis war nennenswert. Mit 24 Toren aus den bisherigen Runden stellten sie auch hier den Spitzenwert, auch die Anzahl Gegentore – zehn an der Zahl – konnten sich sehen lassen. Die Sinser bekamen es also mit einem defensiv hervorragend eingestellten und offensiv unbestechlichen Gegner zu tun.

 

Egal, wie man es drehte und wendete, die Aufgabe, die es an diesem Sonntagnachmittag zu bewältigen gab, wurde schlicht nicht einfacher. Den Sinsern musste es also gelingen, all diese Gedanken aus dem Kopf zu verbannen und ihr Ding durchzuziehen. Das gelang ihnen in der Startphase ausgezeichnet. Nach nur sechs Minuten musste Aegeris Keeper bereits zum ersten Mal einschreiten, bewahrte dabei aber völlige Ruhe und hatte das Geschehen sofort wieder unter Kontrolle. Die so starke Zuger Offensive hatten die Gäste gut im Griff, liessen ihnen kaum Platz und hielten sie auf Distanz zum eigenen Strafraum. Dies zumindest bis zur verhängnisvollen – und später auch matchentscheidenden - 15. Minute. Ein Fehlpass in der Sinser Abwehr eröffnete der Heimmannschaft die Möglichkeit zum Angriff. Mit einem Lupfer über die Verteidigung wurde Kapitän Schwarzenberger haargenau angespielt und dieser liess dem neuen Sinser Goalie Albert Gashi nicht den Hauch einer Chance. Schade um dieses Gegentor, das mussten die Gäste definitiv auf die eigene Kappe nehmen. Dieser Treffer nahm ihnen dann zusätzlich auch noch etwas den Wind aus den Segeln und der FC Aegeri begann, sein Spiel aufzuziehen. Mehrere Male liefen sie an, um ihren äusserst knappen Vorsprung weiter auszubauen, was ihnen dank einer starken Leistung vom nun hellwachen Sinser Torhüter nicht gelang. Kurz vor der Pause lag der Ball dann wieder hinter der Linie, doch die Schiedsrichter entschieden ohne Umschweife auf Offside und so blieb es auch zur Halbzeit bei diesem 1:0.

 

Mit dem Leader mitgehalten

Nach der Pause fasste Robin Niederberger Mut und zog einfach einmal aus vollem Lauf ab aufs Tor und bewies damit, dass der Siegeswille in seiner Mannschaft immer noch vorhanden war. Kurz nach seiner Einwechslung tauchte Jerry Würsch plötzlich im Strafraum auf und versuchte, einen Schuss noch abzulenken, Goalie Dunjic war jedoch einen Schritt schneller. In der 71. Minute führte Michael Hohl einen Eckball aus. Dieser kam zu Robin Niederberger, der den Kopf hinhielt, seinen Schuss aber noch vom Zuger Schlussmann abgelenkt sah. Ein erneuter Sinser Ballverlust öffnete den FC Aegeri Tür und Tor für einen schnellen Konter, mit dessen Abschluss sie nur Zentimeter am 2:0 vorbeischlitterten. So endete dieses Spiel nach 90 Minuten mit dem ebenso knappen wie unnötigen 1:0 Schlussresultat.
Eine gute Leistung der Sinser war das jedoch allemal, wenn man die verflixte 15. Minute einfach ausblendet. Über weite Strecken hielt das Team mit seinem Gegner mit, spielte schnell und innovativ. Wenn auch nicht mit dem Resultat dürfen die Sinser zumindest getrost mit der gezeigten Leistung zufrieden sein.

 

FC Sins: Gashi, Ueberschlag (46. von Flüe Marc), Niederberger Robin (74. Niederberger Alex), Brügger, Bertelsen, Hohl, Feer, Fuchs, Müller, Niederberger Sven (62. Würsch), Gumann

FC Küssnacht a/R: Dunjic, Ott, Huber, Becirbasic, Salatic, Alaj (91. Bürgi), Pfrunder, Schwarzenberger Marco, Schwarzenberger Michael (67. Pereira Do Canto), Blättler, Savanovic

 

Nächstes Spiel: Am nächsten Wochenende spielt der FC Sins wieder wie gewohnt am Samstagabend. Zuhause auf dem Sinser Letten empfangen die Spieler die Gäste aus Cham. Mit zwei Punkten Vorsprung liegen die Chamer in unmittelbarer Reichweite der Sinser. Kommen Sie vorbei und unterstützen Sie unsere erste Mannschaft!
Spielbeginn: Samstag, 07. Oktober, 18 Uhr, Sportanlage Letten, Sins

 

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