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„Nur“ ein Remis gegen einen erreichbaren Gegner

 

Ein verschossener Penalty, ein ungerechtfertigter Platzverweis – am vergangenen Samstagabend hatten die Sinser so manch eine Hürde zu überwinden. Am Ende reichte es gegen einen ebenbürtigen Gegner zu einem Punkt.

 

Zu Beginn der Partie war die Heimmannschaft merklich wacher und nützte diese leichte Überlegenheit in Form von Offensivaktionen. Nach einem Eckball von Michael Hohl in der zehnten Minute lag der Ball für einen kurzen Moment frei vor dem gegnerischen Tor, doch dies konnten die Sinser Vorderleute nicht nutzen. Nicht einmal 20 Minuten waren vergangen, als Michael Hohl im Strafraum des Gegner regelwidrig an der Schussabgabe gehindert wurde und der Schiedsrichter entschied völlig zu Recht auf Elfmeter. Robin Niederberger schnappte sich den Ball und machte sich bereit für diesen Strafstoss. Diesen schoss er in der Folge jedoch so unplatziert, dass er für den Torhüter eine sichere Beute war und es mit dem gleichen Score wie vorher weiterging. Davon liess sich die Heimmannschaft aber nicht beirren. Schon einen Augenblick später war es Hohl, der mit seinem Schuss aus der Drehung den OG-Keeper zu einer blitzschnellen Parade. Danach erwachten auch die Gäste langsam aber sicher und verlagerten das Geschehen in die Platzmitte. Kurz vor der Pause bewies Reto Brügger einmal mehr seine Technik und seine Übersicht. Mit seiner haargenauen Flanke auf Robin Niederberger bereitet er das schon lange ausstehende 1:0 bravurös vor. Robin Niederberger brauchte nur noch den Kopf hinzuhalten und den Ball in die Maschen zu befördern. Lange hatten die Sinser warten müssen, aber endlich war der Führungstreffer Tatsache.

 

Ein Mann weniger – Fehlentscheid?

Nach der Pause erregten sich die Gemüter über einen Entscheid des Unparteiischen in der 53. Spielminute. Im Mittelpunkt des Geschehens war der Sinser Verteidiger Sven Feer. In einem Zweikampf rutschte er weg und brachte so seinen Gegenspieler zu Fall. Der Schiedsrichter zückte sofort den gelben Karton, und weil Feer kurz zuvor bereits die erste gelbe Karte abholte, flog er nun mit Gelb-Rot vom Platz. Aus allgemeiner Sicht auf den Zuschauerrängen ein absoluter Fehlentscheid, das Foul keinesfalls gelb-würdig. Naja, reklamieren nützt ja bekanntlich nichts, deshalb hiess es nun: aufstehen und weiterkämpfen. Obwohl die Sinser nun dezimiert auf dem Platz standen, hielten sie sich gegen die in der zweiten Hälfte stärker gewordenen Luzerner ausgezeichnet. Etwas mehr als eine Stunde war gespielt, als Bucheli das Spiel mit einem halbhohen Volley wieder ausglich. Dieses 1:1 konnte sich sehen lassen. Und bei diesem Treffer sollte es auch bis zum Ende der Partie bleiben.
Mit diesem einen Punkt bleiben die Sinser in Reichweite zu den vorderen Tabellenrängen.

 

FC Sins: Gashi, Stutz Mathis, Niederberger Robin, Brügger, Corrodi, Bertelsen (57. Niederberger Alex), Hohl, Feer, Stutz Jann (69. Würsch), Fuchs, Gumann (86. von Flüe Marc)

SC Obergeissenstein: Hajnal, Albisser, Meier, Günther, Wattenberg (84. Bukinac), Bussmann (46. Pauchard), Wildisen, Bucheli, Lingg, Paci, Illi

 

Nächstes Spiel: Dieses Wochenende wartet wieder ein alter Bekannter auf die erste Mannschaft. Mit dem FC Sempach verbindet man in Sins den Erfolg in den Aufstiegsspielen. In diesem Spiel duellieren sich also wieder zwei ehemalige Drittligisten, man darf auf eine Neuauflage des Aufstiegsspiels im Sommer gespannt sein.
Spielbeginn: Samstag, 28. Oktober, 18 Uhr, auf der Sportanlage Seelanden, Sempach

 

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