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Schlammschlacht zum Jahresabschluss

 

Zu ungewohnter Startzeit, nämlich am Sonntagnachmittag um 14 Uhr, betrat die erste Mannschaft des FC Sins zuhause auf dem Letten zum letzten Mal in diesem Jahr den Rasen. Den hartnäckigen Gegner aus Schattdorf kannte die Sinser Truppe bestens, rangen sie ihnen zum Ende der Aufstiegsspiele ein hart umkämpftes 3:3 Unentschieden ab. Bei regnerischem Wetter und dementsprechend schwierigen Platzverhältnissen kamen die Einheimischen wie schon so oft in dieser Vorrunde nicht auf Touren und unterlagen einem keinesfalls überlegenen Gegner mit 1:2.

 

Der Start der Sinser war jedoch nicht schlecht. Mathias Müller stand bereits in der vierten Minute plötzlich völlig frei vor dem Schattdorfer Kasten, brachte den Ball aber nicht darin unter. Wenig später spielte Michael Hohl den auf der rechten Seite laufenden Marc von Flüe mit einem haargenauen Zuspiel an, dieser trickste seinen Gegner spielerisch leicht aus und fand sich alleine vor dem Tor wieder. Beim Abschluss rutschte ihm der Ball aber übers Rist weg und landete so deutlich im Aus. Die Schattdorfer kamen in dieser Startphase kaum dazu, sich selbst Chancen zu verschaffen. So sollte das Heimteam bald einmal für seinen Einsatz belohnt werden. In der 21. Spielminute war es Marc von Flüe, der abzog und den noch entscheidend abgelenkten Ball zum 1:0 in den Maschen zappeln sah. Nun rafften sich die Gäste aus dem Urnerland auf und setzten sich den Sinsern vehement zur Wehr. Nach einer knappen halben Stunde setzte Hoxha ein erstes Zeichen, indem er das Leder mit einem Lupfer über Albert Gashi an den Pfosten zimmerte. In der Startphase kaum beschäftigt, konnte sich Gashi im Sinser Tor im Anschluss kaum noch vor Arbeit retten. In der 31. Spielminute rettete er sein Team in Extremis vor dem Ausgleich. Dieser folgt dann aber doch noch. Kurz vor der Pause verloren die Sinser den Ball in der Vorwärtsgang und Mahrow nutzte die Gunst der Stunde, entwischte der gesamten Abwehr und netzte abgeklärt zum 1:1 ein. Danach ging es für beide Mannschaften erst einmal in die wärmende Kabine.

 

Viele Chancen, keine Tore

Auch in der zweiten Halbzeit waren die Schattdorfer eindeutig die Wacheren. Das zeigte sich auch in der 66. Minute, als die Gäste mit einer herrlichen Ballstafette und einem Abschluss von Gisler auf 1:2 erhöhten. Die Sinser hatten darauf gleich mehrere hochkarätige Chancen, vergaben diese aber höchst fahrlässig. So scheiterte in der 70. Minute Jerry Würsch aus nächster Nähe am Torhüter. Und auch kurz vor Schluss war es noch einmal Würsch, der am Keeper scheiterte. Die Schattdorfer hatten nur wenige Chancen, verstanden es aber – im Gegensatz zum Heimteam – daraus etwas Zählbares zu machen.
Es muss vielleicht noch angemerkt werden, dass die Wetterbedingungen, die aus dem Rasen ein Schlammfeld zauberten, das Unterfangen nicht wirklich einfacher machten. Dennoch kann man sagen, dass man mit so einer haarsträubenden Chancenauswertung fast schon verlieren musste. Sei es, wie es wolle! Jetzt geht es für das Team zuerst einmal in die wohlverdiente Winterpause und bietet allen Zeit zur Erholung und dem einen oder anderer zur Heilung für kleinere oder grössere Verletzungen. Und wer weiss, vielleicht sehen wir im Frühjahr 2018 ja eine ganz verwandelte Mannschaft auf dem Platz stehen. Wir sind gespannt und freuen uns drauf. Wir sehen uns im nächsten Jahr!

 

FC Sins: Gashi, Stutz Mathis (82. Stutz Jann), Niederberger Alex, Niederberger Robin, Brügger (46. Feer), Corrodi, Hohl, Fuchs, von Flüe Marc (64. Gumann), Würsch, Müller

FC Sempach: Aschwanden Thomas, Hürlimann, Arnold, Schürpf, Mahrow, Hoxha (75. Gamma), Bomatter, Gisler (88. Stampfli), Scheiber (92. Euler), Aschwanden Stefan, Wyrsch

 

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